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Bruck (Mostek) - Geschichte der Ortschaft Bruck

Beigetragen: Jörg Fiegge

Bruck lag 9km nordöstlich von Franzensbad und 2km nördlich von Mühlessen. Die Ortschaft wurde zum ersten Mal 1260 in einer Schenkungsurkunde erwähnt, in der Heinrich, Vogt von Plauen, dem Kloster Waldsassen Zehente schenkte. Bruckelin, die kleine Brücke über den im Frühjahr gefährlichen Fleißenbach gab den Namen für dieses Dorf, das eigentlich ein Reihendorf an der Straße Waldsassen – Eger – Schönbach war. Im Jahre 1905 wurden im Ort neben 10 Bauernhöfen, einem Schmied und einem Wagner, zwei Bierschenken und eine Ziegelei verzeichnet. 1938 lebten in Bruck 78 Einwohner in 13 Häusern.
Zu Beginn des Jahres 1946 lebten in Bruck noch 84 deutsche Bewohner. Erst nach der Vertreibung der meisten Deutschen im Oktober 1946 wurden einige Bauernhöfe von neuen, tschechischen Siedlern besetzt. 1951, also 5 Jahre später lebten nur noch ganze 3 Familien mit 11 Mitgliedern in Bruck, das inzwischen den Namen Mostek (kleines Brücklein) erhielt.
Nachdem 1960 die Landwirtschaftliche Genossenschaft Neudorf (Nova Ves), in der die Dorfbewohner arbeiteten, der Genossenschaft Klinghart (Krizovatka) unterstellt wurde, gliederte man auch Bruck als Ortsteil nach Klinghart ein. Und das bedeutete das Ende Brucks. Die letzten noch stehenden Bauernhöfe wurden abgetragen und ab1973 existierte Bruck nicht mehr.

Eingegeben: 30.8.2009



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