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Pechöfen (Smolné Pece) - Geschichte

Beigetragen: Michal Urban

Direkt an der Staatsgrenze mit Sachsen, in einem Zipfel, abgegrenzt östlich durch den Breitenbach und nördlich bis nordwestlich durch den Pechöferbach lag auf 720-790 M.ü.M. die kleine Siedlung Pechöfen.

Der Name wurde aus der Tätigkeit der ursprünglichen Einwohner abgeleitet, die als Köhler tätig waren und nebenbei Pech aus den Holz gewannen. Holzkohle war damals ein wertvolles Material für die umliegenden Hütten, Pech wurde als Schmiere im Kistenbau und in den Schustereien verwendet.

Die erste Siedler kamen vermutlich vor dem 15. Jh. 1497 verkaufte Wilhelm von Tettau (Vilém z Tetova) ein als Gugel bezeichnetes Waldstück (heute Jugel auf der deutschen Seite) an 8 Pecharbeiter, damit sie hier ihrem Handwerk nachgehen konnten. 1546 wurde ein Eisenerzbergwerk erwähnt, zu einem weiteren Aufschwung des Bergbaus kam es 1713, als in der Nähe eine Silberader entdeckt wurde, sowie kleinere Zinnlager. Nach dem Rückgang des Bergbaus lebten die Menschen von Klöppelarbeiten und arbeiteten seit dem 19. Jh. in den umliegenden Industriebetrieben in Breitenbach oder im sächsischen Johanngeorgenstadt. Landwirtschaft spielte kaum eine Rolle. Bedingt durch raue klimatische Verhältnisse konnten lediglich Kartoffeln angebaut werden. Ein weiterer Zweig war Viehzucht.

Direkt an der Grenze stand vor dem Krieg das Ausflugslokal Felsenkeller, auch Blutiger Knochen genannt, im westlichen Teil der Siedlung befand sich ein Forsthaus. Die Kinder des Dorfes besuchten die Schule in Breitenbach, Pechöfen selbst gehörten zu Bergstadt Platten. Nach dem Krieg suchte man im westlichen Teil des Areals nach Uranvorkommen.



Eingegeben: 26.11.2006



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