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Haadorf (Vysoké) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Die ursprüngliche deutsche Bezeichnung der Ortschaft war Hohendorf, was deren Lage im Erzgebirge entsprach. Haadorf lag in einer Seehöhe von 550 m, etwa 4 km nordwestlich von Klösterle a. d. Eger. Aus der Bezeichnung Hohendorf entstand durch die Verstümmelung die Bezeichnung Haadorf and davon eine nicht richtige tschechische Benennung „Hadov“. Erst im Jahre 1949 wurde dieser Fehler verbessert und dem Ort wurde die tschechische Bezeichnung „Vysoké“ zugeteilt, was besser der deutschen Bezeichnung der Ortschaft entspricht.

Nach der Teilung der Erbschaft zwischen Albert und Wilhelm von Schönburg (1431) blieb die Ortschaft im Besitz von Albert und gehörte zur Herrschaft Pürstein. Im Jahre 1592 wurde der Ort durch Christoph von Fictum abgekauft und der gliederte Haadorf der Herrschaft Klösterle a. d. Eger an. Im Jahre 1636 musste Haadorf dem Pfarrer in Klösterle 15 Kreuzer Zehents abführen.

Die Steuerrolle aus dem Jahre 1654 führt an, dass es hier 5 Häusler mit 42 Bodenstrichen gab und 2 Bodenlose auf Gemeindekosten wohnten. Die Häusler hatten insgesamt 5 Gespanne, 6 Kühe, 11 Kalben, 1 Schaf und 10 Ziegen. Die Häuser waren im schlimmen Zustand, Kornfelder waren hügelförmig, befanden sich in hohen Lagen. An Wiesen war der Ort sehr arm, dennoch betrieb man Viehzucht.

Im Jahre 1713 lebten hier 67 Pfarrkinder, im Dorf war eine Schule, die auch die Kinder von Gesseln besuchten.

Nach den Angaben aus dem Jahre 1847 lebten hier zu dieser Zeit in 24 Häusern 142 Einwohner und die tschechische Bezeichnung des Ortes existierte noch nicht. Im Jahre 1850 wurde Haadorf eine Ortschaft der Gemeinde Kunau im Landkreis Preßnitz, 1868 war es eine Ortschaft der Gemeinde Bettlern im Bezirk Kaaden, 1891 kam sie wieder Ortschaft von Kunau, 1906 in den Bezirk Preßnitz eingegliedert. Nach dem Jahre 1945 ist der Ort unter der tschechischen Bezeichnung Hadov zum Landkreis Weipert gekommen, 1949 wird er ein Teil der Gemeinde Gesseln im Bezirk Kaaden, und seit dem Jahre 1960 wurde es dem Bezirk Komotau angegliedert. Mit dem 1. Januar 1963 ist Haadorf als Gemeindeteil zu Klösterle a. d. Eger angegliedert worden.

Bei der Volkszählung im Jahre 1961 lebte in Haadorf auf Dauer kein Einwohner. Die Ortschaft ist im Jahre 1963 durch die Aussiedlung untergegangen.

Eingegeben: 15.4.2005



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