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Rednitz (Řednice) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Rednitz lag am nordöstlichen Hang des Burgstadlbergs im Nebental des Linzbachoberlaufes, auf einer Seehöhe von 655 m. Von Duppau war dieses Dorf 2,5 km südöstlich entfernt und sein Kataster hat 732 ha gemessen. Durch die Dorfmitte floss der Rednitzbach, der etwa 1 km in nordöstlicher Richtung vom Dorf in den Linzbach mündet. Vor dem Dorfplatz war an diesem Bach eine Wehr und der Bach hat auch mit einem abzweigenden Wassergraben den Dorfteich mit Wasser versorgt. Ein Stück weiter stand im Park die Kapelle der Heiligen Anna aus dem Jahre 1785. Das Dach war mit Schindeln gedeckt und im Turm waren 2 Glocken - die kleinere davon war die Sterbeglocke. Im Park vor der Kapelle stand ein Denkmal der Gefallenen des 1. Weltkriegs. Auf der anderen Seite des Teiches stand die Schule und die Gemeindeschmiede.

Der Anfang von Rednitz ist mit dem Prämonstratenser-Kloster in Tepel verbunden, das die deutschen Ansiedler aus der Umgebung von Nürnberg hierher berufen hatte. Die erste Nachricht über Rednitz wird aber meistens erst zum Jahre 1546 angeführt - Rednicze - und schon damals gehörte das Dorf zur Herrschaft Duppau. Im Jahre 1654 haben hier 21 Bauern, wovon einer nach der Steuerrolle „als Fuhrmann das Getreide hin und her fährt“ und 4 Häusler gelebt. Wovon einer Schindelmacher, ein zweiter Zimmerman war und ein dritter hatte außer der Wirtschaft auch ein Wirtshaus. Die Gebäude waren hier gut und die Einwohner haben außer Landwirtschaft und Viehzucht Holz von der Obrigkeit gekauft und Schindeln zum Verkauf gemacht, auch vom Garn haben sie sich ernährt.

Nach Sommer gab es in der Hälfte des 19. Jahrhunderts in Rednitz 61 Häuser mit 319 Einwohnern, ein Wirtshaus und 1/4 Stunde in nordnordöstlicher Richtung vom Dorf am Linzbach eine Mühle, später Kreuzermühle genannt.

Im Jahre 1850 ist Rednitz zur Gemeinde geworden. Es scheint, dass seit dem Dreißigjährigen Krieg bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts das Leben hier bescheiden und sehr ruhig verlief - darauf deuten alle Eintragungen und Erinnerungen der Augenzeugen hin. Nur der Wind hat hier öfters größere Schäden angerichtet.

Eine Schule war in Rednitz seit dem Jahre 1829, im Jahre 1932 wurde eine zweite Klasse geöffnet. Davor gingen die Kinder nach Duppau zur Schule. Eine Wasserleitung wurde im Jahre 1908 errichtet, nur zwei Höfe hatten ihre eigene Wasserleitung schon im 18. Jahrhundert, diese hat ihnen der damalige Besitzer der Herrschaft Lützow geschenkt. Es waren das Haus des Dorfrichters Nr. 18 und das sog. Donnershaus Nr. 20. Die Familie Donner, in der ganzen Umgebung bekannt, gehörte angeblich zu den Nachkommen der ersten Dorfbewohner. Einst wurde einer der Donners als Dorfrichter von Rednitz, Promuth und Dürmaul eingesetzt.

Ans Stromnetz wurde das Dorf im Jahre 1921 angeschlossen. Im Jahre 1927 wurde hier eine Dampfmolkerei eröffnet und die Gemeinde wurde ins Telefonnetz eingebunden.

Die Kirche in Rednitz, der Heiligen Anna geweiht und im Jahre 1785 erbaut, gehörte zum Pfarrsprengel Duppau, wo auch die Rednitzer ihre Toten begruben. Zu Duppau gehörte Rednitz auch mit der Post und der Eisenbahnstation.

In der 1. Republik lebten hier 26 Bauern mit Feldern bis zu 30 ha, 30 Wirtschaften hatten 5 - 12 ha und einige Häusler lebten als Lohnarbeiter. Man hatte hier 3 Wirtshäuser - eins davon mit Tanzsaal, 2 Fleischer, 2 Geschäfte mit Lebensmitteln und 7 Handwerker haben hier gearbeitet, die für den Lebensablauf der Gemeinde benötigt wurden.

Das gesellschaftliche Leben war auch ziemlich reich, außer der freiwilligen Feuerwehr, der in der Duppauer Gegend in allen größeren Gemeinden war, war in Rednitz auch ein Kulturverein, ein Gesangs- und Musikverein und 7 weitere Vereine. Es wurde hier auch ein Sportplatz errichtet, der sich an den Park bei der Kirche anschloss.

Die Aussiedlung von Rednitz im Zusammenhang mit der Gründung des Truppenübungsplatzes verlief in der 2. Etappe, zum 31. 8. 1953, nachdem die zwangsweise Aussiedlung der deutschen Bevölkerung schon ab 1945 verlaufen war.

Eingegeben: 15.4.2005



Kommentar und weitere Informationen


Vzpomínka na Řednici [Kříž 8.2.2008 18:53] | Reagieren
Jsem ročník 1947 a do Řednice jsem jezdil k prarodičům v létě. Bydleli v č.p. 44 a jmenovali se Veselých. Byl jsem tam v létě vždy na měsíc a náramně jsem si to užíval. Ob jeden dům blíže bydleli slovenští dosídlenci rodina Kocúrova, kteří měli koně a menší statek. Jezdil jsem na jejich hříběti plavit koně do rybníka s panem Kocúrem a jeho dětmi. Na kopci za mostkem přes potok ve statku bydlela rodina Vinopalova, která chovala hodně krav a dodávala mléko do mlékárny v Doupově. Tam pracovala i moje teta. Prarodiče byli oba v důchodu a přistěhovali se v červu 1945, kdy v obci byli ještě Němci. Děda byl kovář a podkovář a tak jim ještě do odsunu koval koně a opravoval nářadí a stroje. Když jsem měl jít do školy a přijel jsem na poslední pobyt do Řednice, už měli sbaleno a dostali za svůj domek náhradu v Jincích na kraji vojenského prostoru. Pak už jsem se tam do vsi dostal až v roce 1970 jako tankista a dědina byla kompletně zničena, dobře vidět byl zbytek kostela a mostu.
Re: Vzpomínka na Řednici [Fialová 10.8.2008 21:01] | Reagieren
Dobrý den, na upozornění svého bratra Jaroslava Kocúra /ročník 1946/, který se dozvěděl, že tyto stránky existují, jsem si přečetla článek "Vzpomínka na Řednici" a mile mě překvapilo, že p. Kříž vzpomíná naši rodinu Kocúrovou. Já jsem sice nezažila tuto dobu, kdy rodiče bydleli v Řednici, protože jsem se narodila až v roce 1952 v Račeticích, kam se potom přestěhovali a z vyprávění jak rodičů, tak starších sourozenců vím, že zde naše rodina bydlela a vzpomínka na ně v tomto článku mi je velice milá. Rodiče již 20 let nežijí. Rádi na tuto dobu, kdy žili na Doupovsku vzpomínali, hlavně na příjemné lidi, se kterými přicházeli do styku. I když těžce pracovali, vyprávěli i veselé příhody, které prožili. S paní učitelkou z Řednice /nemohu si vzpomenout na jméno/ si maminka dlouho dopisovala a navštěvovali se. Bydlela v Plzni.
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