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Nokowitz (Nebovazy) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Nokowitz lag 7,7 km westsüdwestlich von Komotau auf einer Seehöhe von 660 m. Sein sich auf 165 ha erstreckendes Katastralgebiet gehört seit dem Jahre 1950 zu Krima. Zurzeit befindet sich dort nur ein unbewohntes Haus, ein Transformator und eine öde Schäferei.

Die erste Nachricht über dieses Dorf stammt aus dem Jahre 1281, als es Nakawaz genannt wurde. In der Urkunde wird bestätigt, dass Krima mit umliegenden Dörfern, unter ihnen auch „Nakawaz“, an den Orden der Deutschen Ritter in Komotau fiel. Die nächsten Nachrichten entdecken sich aber erst im Jahre 1554, wann das Dorf schon als Nogwitz benannt wurde.

Nokowitz lag in einer Mulde und die darüberliegende Hochebene schützte das Dorf vor den Nordwinden. Im Winter kam es oft dazu, dass wegen großer Verwehungen das Dorf ohne Verbindung mit seiner Umwelt blieb.

Die Nokowitzer Geschichte kann nur vermittelt beschrieben werden, weil alle direkten Beweise - Urkunden verbrannt wurden. In der Hälfte des 16. Jh. entdeckt man in Komotauer Büchern zahlreiche Erwähnungen - z. B. eine spricht davon, dass im Jahre 1560 hier 9 Insassen lebten, in der nächsten aus dem Jahre 1563 wird angegeben, dass die Einheimischen verpflichtet sind, an der Hochzeit, an den kirchlichen Feiertagen und Taufen Bier nur ausschließlich aus der Herrschaftsbrauerei zu beziehen. Im Urbar der Komotauer Herrschaft aus den Jahren 1560-3 wird bei Nokowitz eine Mühle erwähnt, deren Inhaber die Gebühren an den Richter in Krima abführte. Davon kann man annehmen, dass in den ersten Jahrhunderten seines Vorhandenseins Nokowitz zum Gute Krima gehörte, egal ob seine Besitzer der Deutsche Ritterorden oder die folgenden Komotauer Besitzer waren.

Als der letzte Inhaber der Komotauer Herrschaft Georg Popel von Lobkowitz beim Kaiser in Ungnade fiel, wurde sein Besitz konfisziert und bis zum Jahre 1605 von der königlichen Kammer verwaltet. Linhart Steinbach von Steinbach kaufte dann einen Teil seines Besitzes, zu dem auch Nokowitz gehörte. Damit wurde Nokowitz der Herrschaft Hagensdorf angegliedert, deren Teil es bis zum Jahre 1850 blieb. Dann wurde es selbständige Gemeinde, in der es 23 Häuser, 152 Einwohner deutscher Nationalität und eine einsam stehende Mühle gab. Die Kinder aus Nokowitz besuchten die Schule in Krima, wo die Pfarrei für Nokowitzer Bewohner war. Am Ende des vorigen Jahrhunderts beschäftigten sich die Nokowitzer Einwohner mit Forstarbeiten, mit der Landwirtschaft und der Viehzucht. Es wurden hier Hafer, Korn, Kartoffeln, Kohlrüben, Kraut und Lein angebaut, aber wegen der hohen Lage wurden nur niedrige Erträge erzielt. Im Winter verdienten einige Männer bei Besenbinden und Schneeabräumen, Frauen dann bei der Klöppelei ein Zubrot.

Nach der zwangsweisen Aussiedlung der deutschen Bevölkerung gelang es nicht mehr das Dorf zu besiedeln, und auch diejenigen, die dorthin ankamen, um sich anzusiedeln, verließen es nach kurzem wieder. Der letzte Bewohner zog in der Mitte der 70er Jahre aus und das Dorf ging nach der Aussiedlung ein.

Eingegeben: 15.4.2005



Kommentar und weitere Informationen


Nynější stav obce [Jan Švestka 8.12.2006 00:35] | Reagieren
V současné době se v obci, né již bývalé nachází dvě obydlená stavení, transformátor je již funkční a během zimního odbodí sem zajíždí i posypový vůz správy silnic
už se zde vesele žije [Waketai huron 18.11.2008 12:55] | Reagieren
Je tu krásná farma na chov jelení zvěře.Pěkný dům majitele farmy se rozrůstá.Zbytky vesnice jsou patrné a najdete je podle letitých ovocných stromů.
Mlýn se nacházel zřejmě úplně dole u potoka Hutné.
17.11.2008 zde bylo 12st.C.Krásné údolí.
obora se stále rozšiřuje [waketai 22.4.2014 13:19] | Reagieren
,přibyly stádečka losů.V okolí se dost střílí na černou zvěř -pozor tedy na postřelené svině /osobní kontakt /.
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