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Humitz (Humnice) - Die Geschichte

Beigetragen: Zdena Binterová

(Übersetzung: Gerhard Stübiger und Kollektiv VÚHU unter der Leitung von Ing. Eva Lahodná)

Humitz lag 9,6 km westsüdwestlich von Kaaden an der östlichen Humitzer Berglehne auf einer Seehöhe von 650 m. Seine Benennung ist slawischer Herkunft.

Im 15. und 16. Jahrhundert gehörte Humitz zur Burg Egerberg. Dies wird mit drei Urkunden belegt. Die erste Urkunde stammt aus dem Jahre 1443, die zweite ist die Vermögensaufnahme, die beim Verkauf der Güter an die Fitztumer im Jahre 1460 erstellt wurde, und die letzte stammt aus dem Jahre 1591. Als die Herrschaft, die Matthias von Steinbach besaß, nach der Schlacht auf dem Weißen Berge, konfisziert und nachfolgend im Jahre 1623 an Christoph Simon von Thun verkauft wurde, wurde das Dorf Humitz und die ganze Herrschaft Egerberg in die Herrschaft Klösterle einverleibt. Das Dorf Humitz gehörte zu dieser Herrschaft bis zum Jahre 1850.

Das Dorf Humitz wurde bei Klösterle auch in der Steuerrolle vom Jahre 1654 erwähnt, als hier 5 Bauern und ein Gemeindeuntertan lebten. In der Schlussbemerkung der Steuerrolle wird angegeben, dass es in diesem Dorf die Häuser von mittlerer Größe, höher gelegene Kornfelder und wenige Wiesen gab und dass die Viehzucht und die Holzverarbeitung (das Holzfällen) den wesentlichen Lebensunterhalt der Bauern bildeten.

Auf dem Humitzer Katastralgebiet stand auf dem Landzuge, das zwischen dem Höllbach (am Unterlauf Geigenbach) und dem Rabenstein und dem Humitzer Berg, vermutlich schon im 14. Jh. aber bestimmt im 15. Jh., eine kleine Burg. Diese Burg überwachte den Handelsweg, der nach der deutschen Regionalliteratur über Atschau auf den Rabenstein (zum Humitzer Berg) weiter führte. Nicht weit von der Burg stand wohl ein Zollhaus. Die Burg wurde „Pragerhaus“, „Kaiserhaus“, „Kleinštejn oder „Klinštejn“ genannt. Von der Geschichte der Burg gibt es nur dürftige Nachrichten. Da das Gründungsjahr nicht bekannt ist, wird es nur vermutet, dass es zur Zeit der Kolonisation (der Landnahme) der Herren von Chýše und Egerberg war. Die Burg ging in den Jahren 1435 - 1437 zugrunde, als es zum Streit zwischen Vend von Uburg und dem Burgbesitzer Adalbert von Duppau kam. Die Burg wurde damals eingenommen und offenbar erlitt sie auch solche Schäden, die nicht mehr beseitigt wurden. Zum Untergang der Burg trug höchstwahrscheinlich und hinsichtlich der Verteidigungsfähigkeit auch ihre ungünstige Lage bei.

Im Jahre 1787 gab es in Humitz 11 Häuser, im Jahre 1846 lebten in 12 Häusern 64 Bewohner. Die Pfarrei und die Post waren in Redenitz. Die Kinder besuchten die Schule in Merzdorf. Die Herrschaft Klösterle besaß in Humitz keinen Meierhof, nur drei ungenützte Parzellen. Die Bauern bauten hinsichtlich der hohen Lage meistens Kartoffeln und Futterpflanzen an.

Nach dem Adressbuch vom Jahre 1914 gab es hier weder ein Wirtshaus noch einen Laden und als Handwerker arbeiteten hier nur ein Maurer und ein Zimmermann. Die Eisenbahnstationen gab es ziemlich weit von Humitz - nämlich in Pürstein, Oleschau oder in Tiefenbach-Saar.

Im Jahre 1850 wurde Humitz gemeinsam mit der Ortschaft Grün eine Gemeinde, aber schon im Jahre 1869 gehörten beide Dörfer zur Gemeinde Merzdorf. Für eine kurze Zeit wurde Humitz wieder selbständig, aber seit dem Jahre 1900 gehört es dauernd zur Gemeinde Merzdorf.

Zur Aussiedlung von Humitz kam es gleich in der 1. Etappe, d. h. zum 15. 6. 1953.

Eingegeben: 15.4.2005



Kommentar und weitere Informationen


Humnice [Vladimír Minařík 4.11.2005 17:00] | Reagieren
ves zcela zničena, okolí patří k nejkrásnějším partiím Doup. Hor, např. hřeben Humnického vrchu s výhledy přes údolí Ohře na Klínovec...
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